Polyvinylchlorid (PVC)

Polyvinylchlorid (PVC) ist ein amorpher, meist eingefärbter Standard-Thermoplast, der erst durch eine Vielzahl von chemischen Zusätzen zu einem nutzbaren harten Kunststoff wird.


PVC ist einer der ältesten und am weitesten verbreiteten Thermoplaste. Das Material zeichnet sich vor allem durch eine gute Chemikalienbeständigkeit und einen vergleichsweise günstigen Preis bei allerdings relativ hohem spezifischem Gewicht (ca. 1,4 g/cm³) aus. Obwohl PVC eine vergleichsweise hohe mechanische Festigkeit aufweist, eignet es sich aufgrund der geringen Dauergebrauchstemperatur von ca. 60°C meist nur für statische Anwendungen.

Haupteigenschaften:

  • gute Chemikalienbeständigkeit
  • gute Elektro-Isolationseigenschaften
  • Wärmeformbeständigkeitstemperatur 70°C

Verschiedene PVC-Qualitäten werden standardmäßig für Bauteile eingesetzt:

 

POLYTRON PVC (PVC-U)
ist die Standardausführung des Hart-PVC (PVC-U) mit den oben beschriebenen Eigenschaften. Das Material wird üblicherweise dunkelgrau eingefärbt geliefert, ist jedoch auch in einer Vielzahl anderer Farben sowie in glasklarer (klar-transparenter) Ausführung lieferbar.

> Datenblatt 

 

POLYTRON PVC-HI (PVC-HI)
Durch Zusatz eines Zähigkeit verbessernden Modifikators wird die grundsätzlich schlechte Kerbschlagzähigkeit von PVC-U deutlich verbessert. Allerdings wird dadurch die Festigkeit des Materials beeinträchtigt.

 

POLYTRON PVC-C (PVC-C)
Chloriertes PVC weist eine höhere Temperaturbeständigkeit auf als unmodifiziertes PVC-U. Die Wärmeformbeständigkeit steigt z.B. um ca. 30%, wodurch die max. Einsatztemperatur um ca. 15 bis 20°C höher gewählt werden kann.
 

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Temperaturbeständigkeit im Vergleich

 

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