19tes Jahrhundert

1825 - Michael Faraday
Der britische Chemiker und Physiker Michael Faraday entdeckt bei Versuchen in seinem Labor das Benzol, dass später zum Ausgangsstoff vieler Kunststoffe wird.

1826 - Otto Unverdorben
Der Apotheker Otto Unverdorben entdeckt das Anilin, ein flüssiges Zersetzungsprodukt von Indigo. Es wird später ein wichtiger Grundstoff für viele Farb- und Kunststoffe.

1828 - Friedrich Wöhler
Friedrich Wöhler stellt durch Synthese von anorganischem Ammoniumcyanat den organischen Harnstoff her.

1838 - Victor Regnault
Victor Regnault stellt das gasförmige Vinylchlorid im Laboratorium her. Er beobachtet dabei, dass sich aus dem gasförmigen Stoff bei längerer Einwirkung von Sonnenlicht ein weißes Pulver bildet, Polyvinylchlorid.

1861 - Alexander Parkes
Alexander Parkes lässt sich den von ihm erfundenen Werkstoff „Parkesine“ patentieren. Parkesine ist ein Material auf Basis von Zellulosenitrat und der Vorläufer des bekannten Celluloid.

1865 - Kekulé von Stradonitz
Kekulé von Stradonitz stellt die ringförmige Benzolformel auf. Damit begründet er die moderne organische Chemie.

1869 - John Wesley Hyatt
John Wesley Hyatt beginnt mit der kommerziellen Vermarktung von Celluloid.
Hyatt entwickelte ein Verfahren zur Bearbeitung von Collodiumwolle (= Pyroxylin) unter Druck. Es entstand ein Zellulosenitrat, das mit Kampher und Alkohol plastisch gemacht wurde. Hyatt gewann wurde als erster erfolgreicher Hersteller von Kunststoffen bekannt.

1872 - Adolf Ritter von Bayer
Adolf Ritter gelingt die Polykondensation von Phenol und Formaldehyd.

1897 - Adolph Spitteler, W. Kirsche
Die beiden bayrischen Chemiker Spitteler und Kirsche entwickeln das Kasein (Kunsthorn) aus Milchserum und Formaldehyd.

 

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